Therapie in der Übersicht

Physiotherapie

Die Physiotherapie/Krankengymnastik ist eine Sonderform der Bewegungstherapie. Sie hat jedoch im Gegensatz zu dieser nicht das primäre Ziel, Krankheiten vorzubeugen. Physiotherapie ist in der Regel eher Teil der Behandlung einer bestehenden Krankheit oder wird in der Nachbehandlung von Krankheiten, Operationen oder Unfällen eingesetzt. Die Übungen werden unter Anleitung von Physiotherapeuten/Krankengymnasten ausgeführt. Die Anwendungsgebiete umfassen vor allem Veränderungen am Bewegungsapparat und Haltungsschäden (Orthopädie/Traumatologie). Darüber hinaus gibt es spezielle Übungen zur Förderung der Herz- und Lungenfunktion (Innere Medizin/Rheumatologie) oder bei Bewegungsstörungen (Neurologie), z.B. nach einem Schlaganfall oder bei spastischen Lähmungen. Für die Physiotherapie/Krankengymnastik benötigen Sie eine ärztliche Verordnung.

In der Prävention gewinnt die Physiotherapie als vorbeugendes Training zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden immer mehr Bedeutung. Denn ein frühzeitig erkanntes kleines Bewegungsproblem kann ein größeres Defizit abwenden. Diese präventiven Leistungen dürfen auch ohne Rezeptierung des Arztes durchgeführt werden. Die Praxis „Corpus Therapie“ bietet Ihnen nach einer professionellen Beratung vielfältige auf Sie angepasste Leistungen an. Nutzen Sie dafür unsere kostenfreies Beratungsgespräch oder den ausführlichen Physio Check mit Bewegungsanalyse.

Zudem können wir Ihnen durch Martina Heuel, Heilpraktikerin, eine komplette funktionelle und naturheilkundliche Untersuchung anbieten. Aus dieser können Verordnungen für die Therapie ohne ärztliche Rezeptierung entstehen, wenn es der Befund zulässt. Diese Untersuchung wird von vielen Privatkassen sowie durch eine Zusatzversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst oder z.T. komplett übernommen.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie befasst sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. Die verschiedenen Techniken bestehen aus der Traktion (Entspannung und Druckentlastung für ein Gelenk), dem translatorischen Gleiten (Gelenkanteile werden parallel zueinander mobilisiert) und verschiedenen Weichteilbehandlungen (Entspannung, Dehnung der Muskulatur). Alle Techniken finden sowohl bei Funktionsstörungen an den Extremitätengelenken (Gliedmaßengelenken), als auch an den Gelenken der Wirbelsäule sowie am Kiefergelenk ihre Anwendung. Mit der Manuellen Therapie steht uns eine gezielte, gelenkschonende und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, die bei Funktionsstörungen der Gelenke neben der physiotherapeutischen Behandlung angewendet wird. Für die Manuelle Therapie benötigen Sie eine ärztliche Verordnung. Für die Kiefergelenksbehandlung erhalten die die Verordnung von Ihrem Zahnarzt.

Spezialkompetenz CMD = Craniomandibuläre Dysfunktion

Seit Jahren behandeln wir erfolgreich die Folgen einer Kiefergelenks-Funktionsstörung. Zusätzlich Qualifikationen erlauben uns eine zielorientierte Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt, um Ihren „Biss“ auch von unserer Seite soweit wie möglich zu optimieren, Ihre Symptome zu lindern und mit Ihnen ein Eigentrainingsprogramm zu erarbeiten.

Pilates

Pilates widmet sich vor allem der Stärkung Ihrer Rumpfmuskulatur, der Verbesserung Ihrer Haltung sowie der optimalen Flexibilität der Gelenke. Lernen Sie Ihren Körper durch diese Methode besser kennen, um langfristig beschwerdefrei und belastbar zu bleiben, Beschwerden abzuwenden und eine effektive Prävention zu betreiben.

Präventionsangebote / ergänzende Heilmittel

  • Physio Check
  • Pilates (auch als Kurs)
  • Sportartspezifisches Training / Personal Training
  • Ganganalyse
  • Naturmoor Packungen
  • Eisanwendungen
  • Kinesiotape

Massage

Verschiedene Massage-Techniken aus dem medizinischen Indikationsbereich (klassische Massage, Bindegewebsmassage/Fußzonenreflexmassage) führen vorwiegend durch mechanische Reizung der Haut zur tiefen Entspannung im lokalen Muskelgewebe durch eine vermehrte Durchblutung. Unterstützend können vorangehende Wärmeanwendungen wie Naturmoor, Heißluft oder eine heiße Rolle das Ergebnis deutlich verbessern. Hauptanwendungsgebiete der klassischen Massage sind:

  • Rückenschmerzen
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Rehabilitation
  • nach größeren Verletzungen oder Operationen
  • narbige Verwachsungen
  • schnellere Erholung nach sportlicher Anstrengung

Die Bindegewebsmassage gehört zu den so genannten Reflexzonenmassagen. Im Unterschied zur klassischen Massage liegt die Wirkung dieser Technik darin, dass über bestimmte Nervenreizungen (Reflexe) sich auch Fernwirkungen auf innere Organe erzielen lassen. Zur Entspannung von Körper, Geist und Seele dient die Aromamassage. Der Duft von natürlichen Aromaölen öffnet die Sinne für die Wirkung der Kräuter, pflegt die Haut und entspannt den Körper von innen und außen. Für die medizinische Massagen benötigen Sie eine ärztliche Verordnung.

Lymphdrainage

Die Lymphdrainage wird hauptsächlich eingesetzt bei Lymphstauungen mit ödematösen Abflussbehinderungen (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe), wie z. B. leichten Lymphödemen, Schwellungen bei rheumatischen Erkrankungen im Bereich der Gelenkkapsel, nach Verletzungen (Sportverletzungen), Blutergüssen, Infekten des Nasen-Rachenraumes und bei der Krebsnachsorge. Die Krebsnachsorge nach operativen Eingriffen ist ein Schwerpunktgebiet der Lymphdrainage. Nicht eingesetzt werden sollte die Lymphdrainage bei akuten Entzündungen, Allergien und kardialen Ödemen (Schwellungen der Beine durch nachlassende Herzleistung). Für die medizinische Lymphdrainage benötigen Sie eine ärztliche Verordnung.